S&P: Sekundärkupfer gewinnt an Gewicht, kann Angebotslücke aber nicht schließen

Das US-Finanzdienstleistungsunternehmen S&P Global sieht den Weltkupfermarkt bis 2040 vor einer strukturellen Unterversorgung und rechnet mit einer wachsenden Bedeutung von Sekundärkupfer – ohne allerdings, dass das Recycling die Lücke schließen könnte. Laut der Anfang des Jahres veröffentlichten S&P-Studie „Copper in the Age of AI“ steigt die globale Kupfernachfrage von rund 28 Mio. Tonnen 2025 um rund 50 Prozent auf 42 Mio Tonnen im Jahr 2040. Ohne eine deutliche Angebotsausweitung erwartet S&P einen Nachfrageüberhang von etwa 10 Mio. Tonnen.

Die Primärproduktion könne zwar bis 2030 zunächst zulegen. Doch ohne die Erschließung neuer Minen und Erweiterungen bestehender Anlagen sei aber bis 2040 ein Rückgang des heutigen Primärkupferangebots von rund 23 Mio Tonnen auf etwa 22 Mio. Tonnen möglich. Für das Recycling kalkuliert die Studie im selben Zeitraum einen Anstieg von rund vier Mio. Tonnen auf über zehn Mio. Tonnen. Damit würde das Sekundärangebot bis 2040 auf etwa ein Drittel des Gesamtangebots wachsen – in der Gesamtbilanz bliebe aber die Versorgungslücke bestehen.

Den vollständigen Artikel zur S&P-Studie lesen Sie hier....

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