Sims untersucht mögliche Unregelmäßigkeiten bei britischen E-Schrott-Aktivitäten

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Der internationale Schrottrecyclingkonzern Sims Metal Management wird den Wert von Lagerbeständen seiner britischen E-Schrott-Aktivitäten um voraussichtlich rund 60 Mio AUD (ca. 47 Mio €) nach unten korrigieren und untersuchen, welche Mängel der internen Kontrolle oder eventuelle betrügerische Aktivitäten dazu führten, dass die Bestände nach den Worten des Unternehmens „deutlich“ überbewertet wurden.

In einer Mitteilung an die australische Börsenaufsicht ASX vom Montag erklärte der Konzern, die Wertberichtigung werde sich vorwiegend auf die Standorte der E-Schrott-Tochter Sims Recycling Solutions (SRS) in Long Marston in England und Newport in Wales beziehen. Sie umfasse sowohl Änderungen des angesetzten Nettoveräußerungswerts bestimmter Bestände als auch den Abgleich von Buch- und physischen Beständen.
Sims hat nach eigenen Angaben einen Sonderausschuss eingesetzt, der den genauen Umfang der Berichtigung und ihre bilanziellen Auswirkungen ermitteln soll.

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