Der Schrott- und Metallrecyclingkonzern Sims Limited hält sich knapp in der Gewinnzone. Das Unternehmen meldete Mitte August einen Nettogewinn von 2,4 Mio australischen Dollar (ca. 1,3 Mio €) für das am 30. Juni abgeschlossene Geschäftsjahr 2025, nach einem Gewinn von 1,8 Mio AUD aus seinen fortgeführten Aktivitäten ein Jahr zuvor. Das Unternehmen ist vorwiegend in Nordamerika, Australien und Neuseeland aktiv, sein Geschäftsbereich Sims Lifecycle Services (SLS) ist auch in Europa und Asien operativ tätig.
Nicht berücksichtigt in den Vorjahreszahlen sind die britischen Aktivitäten von Sims, die am 30. September 2024 an das Recyclingunternehmen Unimetal Group verkauft wurden. Das veröffentlichte Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 einschließlich des britischen Geschäfts war ein Verlust von rund 58 Mio AUD.
Für das laufende Geschäftsjahr geht Sims im Bereich NE-Metall-Recycling von einer weiterhin starken Nachfrage und robusten Märkten aus. Im Bereich Stahlschrott rechnet der Konzern dagegen mit einer zweigeteilten Entwicklung als Folge zoll- und handelspolitischer Maßnahmen. Den Ableger SLS, der in der Demontage und Verwertung von Hardware aus Rechenzentren aktiv ist, profitiert vom aktuellen KI-Boom. Sims sieht die Sparte gut positioniert, um auf den starken Ergebnissen des zurückliegenden Geschäftsjahres aufzubauen....




