Saica übernimmt Altpapiergeschäft von FCC Ámbito in Spanien

CPP Investment hat Anteil an FCC-Umweltsparte aufgestockt

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Die spanische Papier- und Verpackungsgruppe Saica hat die Altpapier-Sammelaktivitäten des Entsorgers FCC Ámbito übernommen. Die Transaktion wurde kurz vor Weihnachten über Saica Natur abgewickelt, die Saica-Tochter für Abfallwirtschaft und Umweltdienstleistungen. Angaben über den Kaufpreis wurden nicht veröffentlicht.

Mit dem Zukauf erweitert Saica sein Sammelnetz für Altpapier in Spanien um die FCC-Ámbito-Standorte in Madrid, Cáceres, Valladolid, Asturien, Vizcaya, León und Toledo. Die betroffenen Betriebsteile beschäftigen mehr als 150 Personen und erzielten im Jahr 2024 einen Umsatz von 33 Mio. €, wie das Unternehmen berichtete.

Mit Abschluss der Transaktion verfügt Saica Natur über insgesamt 47 Standorte. Davon befinden sich 36 in Spanien und der Rest in Frankreich, Portugal, Großbritannien und Polen. Die Belegschaft der Sparte ist auf über 1.700 Beschäftigte angewachsen.

Der Mutterkonzern Saica Group produziert Wellpappenrohpapiere auf Altpapierbasis sowie Wellpappen- und flexible Verpackungen. Die in Saragossa ansässige Gruppe beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeitende und ist in Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, Großbritannien, Irland, der Türkei, Luxemburg, den Niederlanden, Polen und den USA tätig. 2024 erwirtschaftete sie einen konsolidierten Umsatz von 3,7 Mrd €.

FCC Ámbito ist ein Ableger von FCC Medio Ambiente (FCCMA), der Entsorgungssparte des Infrastruktur- und Umweltkonzerns FCC, die auch unter der Marke FCC Enviro auftritt. Sie gehört seit dem 19. Dezember zu 49,99 Prozent dem Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments). Der kanadische Pensionsfonds hatte 2023 zunächst eine Beteiligung von 24,99 Prozent an dem Umweltdienstleister erworben. Im vergangenen Oktober vereinbarte er mit FCC den Erwerb weiterer 25 Prozent der Anteile für einen Kaufpreis von einer Mrd. €.

FCC Enviro ist als Entsorger und kommunaler Umweltdienstleister in West- und Mitteleuropa sowie den USA tätig. Das Unternehmen behandelt eigenen Angaben zufolge rund 27 Mio. Tonnen Abfälle pro Jahr und gewinnt 5,3 Mio. Tonnen Sekundärrohstoffe und Ersatzbrennstoffe. 

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