Rekordergebnisse für Recyclingkonzern Sims trotz „volatiler Bedingungen“

Der Schrott- und Metallrecyclingkonzerns Sims hat sein Geschäftsjahr 2021/22 mit starken Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnissen abgeschlossen. Das Unternehmen habe in einem sehr volatilen Markt ein Rekordjahr erzielt, berichtete Konzernchef Alistair Field vergangene Woche in einer Analystenkonferenz nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen. Dank „außergewöhnlicher“ Stahlschrott- und Altmetallpreise und -mengen habe sich der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent erhöht. Dies trug nach seiner Aussage auch dazu bei, dass sich das um außerordentliche Posten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahezu verdoppelte.

Gleichzeitig hielt im Berichtsjahr der Kostenauftrieb als Folge der Inflation an, berichtet Field, und diese Entwicklung werde sich wahrscheinlich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Sims suche deshalb intensiv nach Möglichkeiten zur Kostensenkung durch Produktivitätssteigerungen und andere Verbesserungen, um die Auswirkungen der Inflation zumindest zum Teil auszugleichen.

Die Stahlschrottpreise sind nach Angaben Fields zu Beginn des neuen Geschäftsjahres auf 320 US-Dollar pro Tonne zurückgegangen, seien jetzt aber wieder näher an 400 USD. Field erwartet, dass diese Volatilität weiter anhalten werde, die Tiefstände aber über dem Niveau der Vorjahre bleiben würden....

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