Die Ellen MacArthur Foundation (EMF) hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Whitepaper zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für EV-Batterien vorgestellt: Unter dem Titel „Leading the Charge“ soll das Papier eine praxisnahe Roadmap liefern, um Werte zu maximieren sowie Rohstoffbedarf und Risiken in der Lieferkette zu senken. Laut Stiftung haben mehr als 30 Akteure aus der Industrie ihre Erfahrung eingebracht, darunter der Logistikdienstleister DHL, Volvo und Jaguar Land Rover aus der Automobilbranche – und besonders hervorgehoben wird der chinesische Batteriekonzern CATL, mit dem EMF im vergangenen Frühjahr eine strategische Zusammenarbeit angekündigt hatte.
Angesichts der bis Mitte der 2030er Jahre erwarteten Angebotslücken bei einigen kritischen Materialien sei laut Report eine zirkuläre Neugestaltung des EV-Batteriesektors notwendig. Die Autoren verweisen auf Preisvolatilität und Unsicherheiten entlang der Lieferketten: Dadurch könnten sich Hersteller schlechter über langfristige Verträge absichern und Investitionsentscheidungen würden schwieriger – auch für Bergbau- und Recyclingprojekte. Als Risiko für die Endmärkte nennt der Report im Fall anhaltender Versorgungsstörungen bei Batteriemetallen mögliche Steigerungen der Verbraucherpreise um 40 bis 50 Prozent. ...




