Österreichs Zementindustrie setzt immer mehr Ersatzbrennstoffe ein

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Österreichs Zementindustrie hat den Einsatz alternativer Brennstoffe bei der Klinkerherstellung im letzten Jahr weiter forciert. Wie aus dem aktuell veröffentlichten neuen Nachhaltigkeitsbericht der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VÖZ) hervorgeht, lag der Ersatzbrennstoff-Energieanteil am thermischen Energieeinsatz 2015 bei 76,1 Prozent. Im Vorjahr lag der Substitutionsgrad bei 75,5 Prozent, 2010 waren es lediglich 62,8 Prozent.

Auch der eigentliche Zementherstellungsprozess bietet vielfältige Möglichkeiten zur Verwertung alternativer Rohstoffmaterialien, z.B. Ziegelsplitt, Schlacken und Gießereialtsande. Laut VÖZ entfielen 2015 auf eine Tonne Zement knapp 466 Kilogramm Sekundärrohstoffe (einschließlich Ersatzbrennstoffe). Im Jahr 2014 waren es bereits 485 Kilogramm, 2010 allerdings nur 397 Kilogramm.

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