
Das Reparaturbonusprogramm wird in Österreich ab September auch auf Fahrräder ausgeweitet. Für Reparatur, Service oder Wartung werden 50 Prozent der Kosten bis zu einem Wert von 200 € und für einen Kostenvoranschlag bis 30 € erstattet, berichtet das Klimaschutzministerium in Wien.
In Österreich läuft das Förderprogramm zur Reparatur von defekten Geräten bereits seit April 2022. Aufgrund der positiven Resonanz in der Bevölkerung – der Reparaturbonus wurde schon über eine Million Mal ausgezahlt – wird die Förderung nun auf Fahrräder ausgeweitet. Ab 16. September kann der Bonus für Reparaturen nicht nur von E-Bikes, sondern auch von allen gängigen Fahrrädern, Lastenrädern, und Fahrradanhängern eingelöst werden, betont das Ministerium.
Anspruchsberechtigt sind Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich. Fahrrad-Reparaturbetriebe müssen sich als Partnerbetrieb für das Förderprogramm registrieren. Der Bonus könne schnell und unkompliziert auf www.reparaturbonus.at beantragt und innerhalb von drei Wochen bei einem der teilnehmenden Reparaturbetriebe eingelöst werden, heißt es weiter. Bei den Partnerbetrieben müsse der gesamte Rechnungsbetrag beglichen werden, die Fördersumme werde den Antragstellern direkt überwiesen.
Für den Reparaturbonus wurden im Rahmen des EU-Förderprogramms „Next Generation EU“ zunächst 130 Mio € zur Verfügung gestellt. Aufgrund der großen Beliebtheit stockt die österreichische Regierung den Fördertopf für den Reparaturbonus für das laufende sowie für das kommende Jahr mit nationalen Mitteln in Höhe von insgesamt 124 Mio € auf.



