Der globale Handel mit Kunststoffabfällen hat sich zwischen 2014 und 2023 drastisch verändert. Ein wesentlicher Faktor hierfür war die Einführung nationaler und internationaler Regulierungen, die den Export von Plastikabfällen betreffen. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der vom Ausschuss für Umweltpolitik der OECD (EPOC) und seiner Arbeitsgruppe für Ressourceneffizienz und Abfall (WPRPW) erarbeitet wurde.
Dieser Bericht zeigt, dass der Handel mit Plastikabfällen in diesem Zeitraum weltweit deutlich nachließ, insbesondere aufgrund der Beschränkungen, die China 2018 einführte. Weitere Änderungen der Basler Konvention und der OECD-Vorschriften trugen zur Verringerung des Handels bei.
Deutlicher Rückgang seit 2018
Zwischen 2014 und 2023 sank der weltweite Handel mit Plastikabfällen um rund 50 Prozent. Der dramatischste Rückgang trat 2018 ein, als China seine „National-Sword“-Politik einführte, die den Import von Plastikabfällen aus anderen Ländern erheblich einschränkte. Diese Maßnahme führte dazu, dass China seine Importe von Plastikabfällen von 9,4 Mio Tonnen im Jahr 2017 auf nur noch eine Mio Tonnen im Jahr 2018 reduzierte....




