Mehr als die Hälfte der Altlasten in Österreich gilt als saniert

Fortschrittsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht

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In Österreich gab es zu Jahresbeginn 2026 insgesamt 360 Altlasten, die im Altlastenatlas ausgewiesen wurden. Das geht aus dem Fortschrittsbericht „Altlasten in Österreich“ des Wiener Umweltbundesamtes hervor. Von diesen 360 Flächen gelten 200 als saniert, weil Dekontaminations- oder Sicherungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen wurden. Im Jahr 2025 kamen sieben neue Fälle hinzu. Bei sechs Flächen wurde im selben Zeitraum der erfolgreiche Abschluss von Maßnahmen festgestellt.

Der Bericht gibt den Stand der Erfassung, Untersuchung, Beurteilung und Sanierung von Altablagerungen, Altstandorten und Altlasten in Österreich wieder. Er berücksichtigt dabei die Novelle des Altlastensanierungsgesetzes, die seit 2025 gilt. Mit der Novelle wurden unter anderem Begriffe, Vollzugsabläufe, Verfahrensabläufe und Veröffentlichungspflichten geändert. Der frühere Verdachtsflächenkataster besteht seitdem nicht mehr. Stattdessen werden Flächen veröffentlicht, bei denen eine erhebliche Schadstoffbelastung oder ein erhebliches Risiko für Mensch oder Umwelt zu erwarten ist.

Zum Stichtag 1. Januar 2026 waren in der Datenbank des Umweltbundesamtes etwas mehr als 71.300 Altablagerungen und Altstandorte registriert, heißt es im Bericht. Davon entfielen über 9.800 auf Altablagerungen und fast 61.500 auf Altstandorte. Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Zahl der registrierten Flächen netto um 760 erhöht. Diese Zunahme gehe vor allem auf zusätzliche Erfassungen von Altablagerungen in mehreren Bezirken Niederösterreichs zurück.

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