Eine Gruppe von Markenherstellern und Unternehmen der Verpackungsindustrie hat die Europäische Kommission, das Parlament und den Rat Ende April aufgerufen, die Anwendung zentraler Bestimmungen der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfall zu verschieben und eine Reihe von Aspekten zu klären. Sie argumentieren in einem gemeinsamen Schreiben, dass weiterhin „erhebliche Rechtsunsicherheit“ bestehe und bis zum Anwendungsbeginn der PPWR in vier Monaten am 12. August nicht genügend Zeit zur Vorbereitung bleibe.
Von Umweltschutzverbänden wird der Vorstoß erwartungsgemäß scharf kritisiert. So warnen die Dachorganisation Rethink Plastic und ihr Mitglied Zero Waste Europe (ZWE), dass eine Verschiebung sowohl die Rechtssicherheit als auch die Umweltziele der Verordnung untergraben würde. Greenpeace USA bezeichnete das Schreiben als eine „Umweltverschmutzer-Wunschliste“....




