Kunststoffrecycling: Alpla und GC starten JV in Thailand

 

 

Der österreichische Verpackungskonzern Alpla und der thailändische Kunststofferzeuger PTT Global Chemical (GC) haben das gemeinsame Kunststoffrecyclingwerk Envicco in Thailand eröffnet.

Nach 18 Monaten Bau- und Installationszeit entstand im Industriegebiet „Map Ta Phut Industrial Estate“ knapp 150 Kilometer südöstlich von Bangkok eine Recyclinganlage, die PET- und HDPE recycelt. Mit einer Jahresproduktion von 30.000 Tonnen an recyceltem, lebensmitteltauglichem PET und 15.000 Tonnen HDPE zählt das gemeinsam betriebene Joint Venture laut Alpla zu den größten Recyclingbetrieben für diese Kunststoffe in Asien. Gebrauchte Kunststoffe aus Thailand werden 100 Prozent der Rohstoffe ausmachen, die dort recycelt werden, hieß es

„Dieses Vorzeigewerk, das dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit GC in Rekordzeit errichtet wurde, ist ein wichtiger Baustein unserer Recyclingaktivitäten im asiatischen Raum“, sagte Alpla-Chairman Günther Lehner im Rahmen der feierlichen Eröffnung Mitte September.

Beide Unternehmen wollen mit dem Gemeinschaftsunternehmen die Kreislaufwirtschaft in der Region stärken und die Märkte mit Recyclingmaterial versorgen. Das 30.000 Quadratmeter große Werk befindet sich auf einem gut 90.000 Quadratmeter großen Gelände und beschäftigt rund 180 Mitarbeiter. Damit sei auch Raum für zukünftige Kapazitätserweiterungen vorhanden.

„Wir haben langfristige Planungen, um den Kreislauf von Flasche zu Flasche nicht nur hier in Thailand, sondern in ganz Asien und auch in weiteren Regionen der Welt zu forcieren“, betonte Dietmar Marin, der bei Alpla für das Geschäftsfeld Recycling zuständig ist. Nach früheren Informationen wurden rund 29 Mio € in das Projekt investiert.       

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