Der Branchenverband European Bioplastics unterstützt den italienischen Vorstoß für strengere Vorgaben bei Einwegverpackungen. „Wir begrüßen den italienischen Verordnungsentwurf als positive Entwicklung für den Sektor“, erklärte Lorenza Romanese, Generalsekretärin des Verbands. „Klare und praktikable Regeln sind entscheidend, um Innovationen, Investitionen und Vertrauen in den Markt zu fördern.“
Hintergrund ist ein Verordnungsentwurf des italienischen Umweltministeriums, der Anfang April bei der EU-Kommission zur Notifizierung eingereicht wurde. Dieser sieht vor, dass bestimmte Einweg-Kunststoffverpackungen ab dem 1. Januar 2030 nur noch in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie biologisch abbaubar und industriell kompostierbar sind.
Die geplante Pflicht betrifft klar definierte Anwendungsbereiche. Dazu zählen Verpackungen für frisches Obst und Gemüse mit einem Gewicht unter 1,5 Kilogramm, vorverpackte Speisen und Getränke für den Verzehr vor Ort sowie Portionsverpackungen etwa für Saucen, Zucker oder Kaffeezusätze im Gastronomiebereich. Auch bestimmte Einwegverpackungen für Kosmetik- und Hygieneprodukte im Hotelbereich sollen einbezogen werden....




