Ineos will chemisch recyceltes Polystyrol von Indaver beziehen

Betriebsstart für „Plastics2Chemicals“-Anlage 2024

Die belgische Entsorgungsgruppe Indaver und der Kunststoffproduzent Ineos Styrolution haben eine Abnahmevereinbarung unterzeichnet. Sie deckt die Lieferung von Styrol aus einer geplanten Depolymerisierungsanlage von Indaver ab, die das Monomer aus Post-Consumer-Polystyrolabfällen gewinnen soll, wie die beiden Unternehmen Mitte Juni mitteilten. Als Standort für die „Plastics2Chemicals“-Anlage (P2C), die 2024 in Betrieb gehen soll, ist der Hafen Antwerpen vorgesehen.

„Mit dieser Vereinbarung schließt sich der Kreis zu einer Kreislaufwirtschaft für Polystyrol. Sie wird Ineos Styrolution in die Lage versetzen, Polystyrol aus recycelten Rohstoffen herzustellen und damit Styrolmonomer aus fossilen Rohstoffen zu ersetzen“, teilten Indaver und Ineos in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Das recycelte Polystyrol erfüllt nach Angaben der beiden Unternehmen die Anforderungen für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt. „Dies erweitert die Möglichkeiten für das Recycling erheblich, auch für Polystyrolabfälle, die bisher nur in geringwertigen Anwendungen genutzt werden konnten“, heißt es in der Mitteilung. Der Kreislauf „vom Joghurtbecher zum Joghurtbecher“ werde geschlossen. Indaver sei als „starker Akteur“ in der Entsorgungswirtschaft gut aufgestellt, um die erforderlichen Abfallströme für PS zu erzeugen....

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