
Die globale Stahlproduktion stagniert. Laut Zahlen von Worldsteel wurden in den 71 an den Verband berichtenden Ländern im ersten Halbjahr 2024 insgesamt 955 Mio Tonnen Rohstahl erzeugt. Das entspricht genau der Vorjahresmenge. Zwischen den einzelnen Regionen und Ländern gibt es dennoch Abweichungen. So verzeichneten Länder wie Indien und die Türkei deutliche Produktionszuwächse um sieben bzw. 17 Prozent. Auch Deutschland konnte den Output um 4,5 Prozent steigern – allerdings von einem historisch niedrigen Niveau kommend, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl bei ihrer kürzlich präsentierten Halbjahresbilanz betonte.
Der weltweit größte Stahlproduzent China meldet für die erste Jahreshälfte 2024 dagegen einen rund einprozentigen Rückgang des Rohstahlausstoßes auf 531 Mio Tonnen. Auch in Japan (minus drei Prozent) und den USA (minus zwei Prozent) wurde weniger Stahl erzeugt. Das größte Minus unter den weltgrößten stahlproduzierenden Ländern verzeichnete Südkorea. Hier verringerte sich der Output zwischen Januar und Juni um über sechs Prozent.



