In den nächsten Wochen stehen neue Etappen im Gesetzgebungsverfahren für die künftige EU-Altautoverordnung (ELVR) an. Der europäische Recyclerverband Euric bekräftigt seine Unterstützung für die Zielvorgaben für recycelten Kunststoff in Neufahrzeugen, die im ursprünglichen Verordnungsvorschlag der EU-Kommission enthalten sind, und warnt vor ihrer Verwässerung.
„Ambitionierte verbindliche Zielsetzungen sind essenziell, um die Verbrennung von Kunststoffabfall zu beenden und in Europa Ressourcen zurückzugewinnen“, so der Verband Ende Mai in einer Mitteilung. Der vom Kommissionsvorschlag geforderte Mindestanteil von 25 Prozent Post-Consumer-Rezyklat, von dem wiederum mindestens 25 Prozent aus Altautos stammen sollen, ist aus Sicht Eurics „ehrgeizig, aber erreichbar“.
Für den Verband ist die Unterquote für Recyclingkunststoff aus Altfahrzeugen, die auch als „Kreislaufquote“ bezeichnet wird, ein essenzieller Faktor, „um eine Brücke zwischen Design for Recycling und der Altautobehandlung zu schlagen“.
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