EU-Importe von Recyclingrohstoffen markieren 2025 weiteren Rekordstand

Die EU deckt ihren Rohstoffbedarf verstärkt durch importierte Recyclingrohstoffe. Im vergangenen Jahr haben die 27 Mitgliedstaaten so viele recycelbare und wiederverwertbare Rohstoffe importiert wie nie zuvor. Laut Mitteilung von Eurostat summierten sich die Einfuhren aus Ländern von außerhalb der Union auf 49,7 Mio. Tonnen. Der bisherige und erst im Vorjahr eingestellte Rekordwert von 47,1 Mio. Tonnen wurde damit nochmals übertroffen. Zwar sind auch die EU-Ausfuhren von Recyclingrohstoffen um fünf Prozent auf 36,2 Mio. Tonnen gestiegen. Unterm Strich bleibt die EU aber Nettoimporteur recycelbarer und wiederverwertbarer Rohstoffe.

Der Großteil der aus Drittstaaten in die EU importierten Recyclingrohstoffe – Eurostat spricht von wiederverwertbaren Grundstoffen – entfiel 2025 wie in den Jahren zuvor auf organisches Material. Wie Eurostat betont, handelt es sich dabei weniger um „Abfälle“, sondern vielmehr um „Nebenprodukte“. Ganz oben stehen die Einfuhren von Ölkuchen und anderen festen Rückständen aus der Sojaöl-Gewinnung, die sich 2025 auf 20,9 Mio. Tonnen summierten, nach 18,8 Mio. Tonnen im Vorjahr. Rund 86 Prozent dieser Importe stammten aus Brasilien und Argentinien.

Insgesamt ist die Einfuhr organischer Recyclingrohstoffe in die EU 2025 von 28,6 auf 30,0 Mio. Tonnen gestiegen. Abfälle im engeren Sinne hatten hieran laut Statistikbehörde aber nur einen Anteil von etwas mehr als drei Prozent.

Den vollständigen Artikel zum EU-Außenhandel mit Recyclingrohstoffe sowie veranschaulichende Graphiken finden Sie hier....

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