Recyclingquoten und Mindestrezyklatgehalt müssen Hand in Hand gehen, um sicherzustellen, dass Endmärkte für Recyclingrohstoffe bestehen. Dies forderte Tess Pozzi, Leiterin Public Affairs des französischen Stahl- und Metallrecyclers Derichebourg, vergangene Woche auf der Jahreskonferenz des Dachverbands Recycling Europe (ehemals Euric) in Hamburg.
In einer Podiumsdiskussion zur geplanten EU-Verordnung über Altfahrzeuge (ELVR) unterstrich sie die Wichtigkeit ambitionierter Zielsetzungen für den Rezyklatgehalt neuer Kunststoffteile, die auf die Zielsetzungen für das Recycling von Altfahrzeugkomponenten abgestimmt sind. „Kunststoffe aus Fahrzeugen sind spezielle Werkstoffe. Wenn die Autohersteller sie nicht in neuen Fahrzeugen einsetzen, wer dann?“ so Pozzi. Sie warnte: „Wenn es keinen Markt für Recyclingrohstoffe gibt, werden wir weder die Recyclingziele dieser Verordnung noch die anderer Vorschriften jemals erreichen.“...




