|  
International» weitere Meldungen

Veolia und Suez schließen Fusionsvertrag


Veolia und Suez wollen die Transaktion vor
Jahresende abschließen.
15.05.2021 − 

Die französischen Umweltkonzerne Suez und Veolia haben einen Fusionsvertrag geschlossen und die Bedingungen ihrer vorläufigen Vereinbarung vom April bestätigt. Dazu gehört der Übernahmepreis von 20,50 € pro Suez-Aktie, der das Unternehmen insgesamt mit rund 13 Mrd € bewertet. Diese Grundsatzvereinbarung sei nun formalisiert worden und habe die Zustimmung der Verwaltungsräte beider Unternehmen erhalten, teilten Suez und Veolia in einer gemeinsamen Erklärung am Freitagabend nach dem New Yorker Börsenschluss mit. Die beiden Konzerne hatten im April den 14. Mai als Zieltermin für den Abschluss ihrer endgültigen Vereinbarung festgelegt.

Veolia und Suez gaben am Freitag auch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Investorengruppe bekannt, die die Unternehmensteile übernehmen soll, die unter anderem aus Wettbewerbsgründen aus dem fusionierten Konzern ausgegliedert werden. Als Käufer für das „neue Suez“ sind die Investoren Meridiam, Global Infrastructure Partners (GIP) und die staatliche Bank Caisse des Dépôts zusammen mit dem Lebensversicherer CNP Assurances vorgesehen. Meridiam und GIP werden jeweils einen Anteil von 40 Prozent und CDC/CNP einen Anteil von 20 Prozent erwerben. Zu den weiteren Interessenten für das Unternehmen gehörte die Remondis-Gruppe, die Anfang der Woche ein Angebot für einen Anteil von bis zu 40 Prozent abgegeben hatte.

Das „neue Suez“ wird Entsorgungs- und Wasseraktivitäten in Frankreich umfassen sowie Wasseraktivitäten in einigen internationalen Märkten. Der Jahresumsatz wird bei rund sieben Mrd € liegen, gegenüber rund 17 Mrd € für Suez im Jahr 2020. Der Umsatz Veolias wird sich durch die Übernahme entsprechend um rund zehn Mrd € auf 37 Mrd € erhöhen.

Veolia und Suez strebe an, sowohl das öffentliche Übernahmeangebot für Suez und den Verkauf des „neuen Suez“ vor Jahresende abzuschließen, vorbehaltlich der wettbewerbsrechtlichen und sonstigen Genehmigungen.

Den kompletten Bericht lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 20/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Illegale Abfallexporte nach Polen aufgedeckt

Scholz-Mutter Chiho mit deutlich verbesserten Zahlen zum Jahresanfang  − vor