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Veolia übernimmt Sonderabfalltochter von Alcoa


Veolia zahlt bis zu 250 Mio US-Dollar für
die Sonderabfallaktivitäten von Alcoa.
07.01.2020 − 

Der französische Umweltkonzern Veolia baut das Geschäft mit gefährlichen Abfällen in den USA weiter aus. Das Unternehmen unterzeichnete Anfang Januar eine Kaufvereinbarung mit dem Aluminiumproduzenten Alcoa. Danach wird Veolia die Alcoa-Tochter Elemental Environmental Solutions (EES) und ihr Behandlungszentrum für Sonderabfälle in Gum Springs im Bundesstaat Arkansas übernehmen. Der Kaufpreis liegt bei bis zu 250 Mio US-Dollar.

Alcoa wird nach Angaben von Veolia zum Abschluss der Transaktion, der vor Ende des laufenden Quartals erwartet wird, 200 Mio Dollar für EES erhalten. Eine weitere Zahlung von 50 Mio Dollar werde folgen, wenn nach Abschluss bestimmte Bedingungen erfüllt seien.

Das Behandlungszentrum von EES verfügt den Angaben zufolge über zwei Verbrennungsanlagen für gefährliche Abfälle und eine Deponie und hat eine Gesamtfläche von fast 5,5 Mio Quadratmetern. Traditionell war es auf die Behandlung von Tiegelausbruch aus der Aluminiumproduktion ausgerichtet. Diese Aktivitäten wird Veolia im Rahmen einer mehrjährigen Vereinbarung für Alcoa weiter fortführen.

Ausbau der Aktivitäten geplant

Zusätzlich will Veolia die Abfallarten und -mengen, die in Gum Springs behandelt werden, weiter ausbauen. Die erforderlichen Genehmigungen für die Behandlung und Beseitigung „fast aller Kategorien flüssiger und fester gefährlicher Abfälle“ liegen nach Aussage des französischen Konzerns bereits vor. Veolia will dort Leistungen für Kunden aus ganz Nordamerika anbieten.

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