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Veolia hält 86 Prozent der Suez-Aktien


Veolia braucht noch weitere rund 3,8 Prozent der Suez-Aktien
für einen „Squeeze-out“ der verbleibenden Minderheitsaktionäre.
10.01.2022 − 

Das öffentliche Übernahmeangebot des französischen Umweltkonzerns Veolia für seinen Wettbewerber Suez lief am vergangenen Freitag aus. Laut vorläufigen Angaben hat Veolia dadurch 86,22 Prozent des Suez-Kapitals und der Stimmrechte erlangt. Veolia kündigte an, in Einklang mit den allgemeinen Vorschriften der Finanzbehörde AMF die Wiedereröffnung des Angebots vom 12. bis einschließlich 27. Januar zu beantragen. „Die Wiedereröffnung wird den Aktionären, die ihre Aktien nicht angedient haben, die Möglichkeit geben, dies zu den gleichen Konditionen zu tun“, teilte Veolia mit.

Der Konzern bietet den Suez-Aktionären einen Preis von 20,50 € pro Anteil, abzüglich der von Suez Anfang Juli 2021 ausgezahlten Dividende in Höhe von 0,65 €. Dies entspricht rund 8,75 Mrd € für die 70,1 Prozent der Suez-Aktien, die sich vor Eröffnung des Angebots nicht im Eigentum von Veolia befanden. Im Oktober 2020 hatte Veolia bereits 29,9 Prozent der Suez-Anteile vom damaligen Hauptaktionär Engie für 18 € pro Aktie erworben, was sich auf rund 3,4 Mrd € summierte.

Veolia bekräftigte außerdem die Absicht, einen „Squeeze-out“ der verbleibenden Minderheitsaktionäre vorzunehmen und Suez von der Börse zu nehmen. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Anzahl der nicht angedienten Aktien am Ende der zweiten Angebotsfrist weniger als zehn Prozent des Kapitals und der Stimmrechte von Suez entspricht.

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