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Veolia bekräftigt Übernahmeabsicht


Veolia ist überzeugt, den Suez-Verwaltungsrat überzeugen
zu können – spätestens nach der nächsten Hauptversammlung.
03.11.2020 − 

„Das einzige Hindernis, das die Gesamtheit der Aktionäre von Suez daran hindert, von einem öffentlichen Übernahmeangebot in Höhe 18 € pro Aktie zu profitieren, ist der Widerstand des Verwaltungsrats von Suez in seiner aktuellen Zusammensetzung“, erklärt der französische Umweltdienstleister Veolia in einer Pressemitteilung. Der Konzern bekräftigt darin die Absicht, seinen Wettbewerber Suez zu übernehmen, nachdem er Anfang Oktober ein Paket von 29,9 Prozent der Suez-Anteile von dem Energieversorger Engie erworben hat. Suez lehnt die Pläne strikt ab und wertet sie als feindliches Vorgehen.

Veolia sichert in der Mitteilung zu, das geplante öffentliche Übernahmeangebot vorzulegen, sobald zwei Voraussetzungen erfüllt sind: Der Verwaltungsrat von Suez stimmt dem Projekt zu, und er deaktiviert den Mechanismus, der die Unveräußerlichkeit der Wasseraktivitäten von Suez in Frankreich sicherstellt. Suez hat je eine Aktie von Suez France und Suez Groupe in eine niederländische Stiftung eingebracht, um die Übernahme und den von Veolia geplanten Verkauf der Suez-Wasseraktivitäten an den Finanzinvestor Meridiam zu verhindern.

Für den Fall, dass der Verwaltungsrat von Suez die Pläne weiterhin ablehnt, setzt Veolia darauf, dass die Suez-Aktionäre auf einer Hauptversammlung Änderungen im Verwaltungsrat durchsetzen. „Wir sind überzeugt, dass es uns gelingen wird, den Suez-Verwaltungsrat in seiner jetzigen Form oder, falls dies nicht gelingt, nach einer Hauptversammlung von der Relevanz unseres Projekts zu überzeugen“, sagte Antoine Frérot, der CEO von Veolia.

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