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Umweltsparte von FCC behauptet sich in Coronajahr 2020


FCC betreibt unter anderem die Müllverbrennungsanlage
im niederösterreichischen Zistersdorf.
04.03.2021 − 

Der spanische Konzern FCC hat 2020 in seinem Geschäftsbereich Umweltdienstleistungen einen Umsatz von rund 2,89 Mrd € erwirtschaftet. Den vergleichsweise geringen Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr führte FCC auf den systemrelevanten Charakter der Aktivitäten zurück.

Etwa 80 Prozent des Umsatzes des Geschäftsbereichs stammen aus der Abfallsammlung und -behandlung sowie Straßenreinigung, die verbleibenden rund 20 Prozent aus anderen Leistungen für Kommunen wie Grünflächenpflege und Kanalwartung. Insbesondere im Heimatmarkt Spanien und in den USA erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr Zuwächse, während der Umsatz in Mittel- und Osteuropa geringfügig und in Großbritannien stärker abnahm.

Das Ergebnis der Umweltsparte vor Zinsen und Steuern (Ebit) verminderte sich laut den Ende Februar veröffentlichten Zahlen im Vergleich zu 2019 um rund 17 Prozent auf 216 Mio €. Das Unternehmen führt die Abnahme auf ein schwächeres Geschäft für seine Müllverbrennungsanlagen in Großbritannien zurück. Diese litten unter niedrigeren Gewerbeabfallmengen, niedrigeren Strompreisen und höheren Ausgaben in Zusammenhang mit planmäßigen Wartungsstillständen und ungeplanten Reparaturen.

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