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Über Hälfte der Abbruchprojekte wegen Corona verschoben


Viele Abbruchunternehmen mussten Betrieb
wegen Corona vorübergehend schließen.
26.05.2020 − 

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat auch für die Abbruchbranche enorme Folgen. Rund 63 Prozent der europäischen Abbruchprojekte mussten wegen der Coronakrise verschoben werden, teilt der Europäische Dachverband EDA (European Demolition Association) auf Basis einer aktuellen Mitgliederumfrage mit. Viele Projekte wurden zudem komplett abgesagt. Nur in neun Prozent der Fälle werde der Abriss letztlich wie geplant durchgeführt.

An der zwischen dem 6. und 15 Mai durchgeführten Umfrage haben laut EDA Unternehmen aus insgesamt 18 europäischen Staaten teilgenommen. Für 15 Staaten hat EDA die länderspezifischen Umfrageergebnisse veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass die Coronakrise die Abbruchaktivitäten in den einzelnen Ländern teils sehr unterschiedlich beeinflusst hat. So wurden beispielsweise in Finnland sämtliche Abrissprojekte umdisponiert, während in Dänemark etwas mehr als die Hälfte der Projekte überhaupt nicht betroffen waren.

Die Verschiebungen in den Zeitplänen haben laut EDA dazu geführt, dass etwa die Hälfte aller europäischen Branchenunternehmen ihre Geschäftstätigkeit für einige Wochen eingestellt hat. Bei 40 Prozent der Befragten dauerte die Betriebsschließung länger als zwei Wochen.

Wie es weiter heißt, waren fast zwei Drittel der Unternehmen gezwungen, Personal abzubauen, wenngleich davon 27 Prozent nur vorübergehend.

Den kompletten Bericht zur Umfrage des EDA sowie speziell zu den Ergebnissen für den deutschen Markt lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 22/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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