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Suez: Gewinnrückgang im ersten Quartal

Bertrand Camus
Suez-Chef Bertrand Camus berichtet für Januar und
Februar noch von solidem Umsatzwachstum.
30.04.2020 − 

Für den französischen Umweltkonzern Suez waren die Entsorgungsaktivitäten der Geschäftsbereich, der im ersten Quartal am stärksten von den weltweiten Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen war. Die Sammelmengen bei Industrie- und Gewerbekunden seien stark zurückgegangen, teilte das Unternehmen heute bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen mit.

Auch die Menge gefährlicher Abfälle nahm stark ab. Insgesamt seien aber die Auswirkungen ungleich verteilt. In bestimmten geographischen Regionen, Aktivitätsbereichen und bei spezifischen Kunden bleibe die Aktivität normal, berichtet Suez.

Niedrigere Abfallmengen ließen Umsätze zurückgehen

Die niedrigeren Abfallmengen und die Rohstoffpreisentwicklung ließen den Umsatz der Entsorgungssparte im ersten Quartal den Angaben zufolge um ein Prozent auf 1,82 Mrd € zurückgehen. Nach Geschäftsbereichen aufgeschlüsselte Ergebnisse veröffentlichte Suez nicht.

Die konzernweiten Quartalsergebnisse waren jedoch deutlich rückläufig. Während der Umsatz mit 4,2 Mrd € praktisch auf Vorjahresniveau lag, verminderte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 21 Prozent, von 293 Mio € auf 231 Mio €. Dabei verdecken nach den Worten von Konzernchef Bertrand Camus die Auswirkungen der Coronakrise eine gute Leistung im ersten Quartal:Im Januar und Februar haben wir im Großteil der Regionen, in denen wir aktiv sind, ein solides Umsatzwachstum in allen drei Geschäftsbereichen erzielt: Wasser, Recycling und Abfallverwertung sowie Umwelttechnik und Lösungen.

Den ausführlichen Bericht zu den Geschäftszahlen und Aussichten von Suez lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 19/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

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