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Suez profitiert von Kapazitätsengpässen

Suez-Chef Bertrand Camus
Suez-Chef Bertrand Camus
26.02.2020 − 

Der französische Umweltdienstleister Suez hat im Geschäftsjahr 2019 Umsatz und Ergebnisse gesteigert und das Jahr mit einem Nettogewinn von 352 Mio € abgeschlossen. "Suez hat solide Ergebnisse vorgelegt: Alle Zielsetzungen für 2019 wurden erreicht oder übertroffen", sagte Konzernchef Bertrand Camus bei der Veröffentlichung der Zahlen.

Die Recycling- und Entsorgungsaktivitäten des Konzerns in Europa steigerten ihren Jahresumsatz den Angaben zufolge um vier Prozent auf 6,47 Mrd €. Aus der Region Benelux/Deutschland stammten dabei 1,6 Mrd € bei einer Zuwachsrate von neun Prozent.

EBIT in Europa verbessert sich um rund sieben Prozent

"Kapazitätsengpässe in den Behandlungsanlagen in der Region haben zu Preiserhöhungen im Industrie- und Gewerbekundengeschäft geführt", berichtete der Konzern. Das europaweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Geschäftsbereichs verbesserte sich um rund sieben Prozent auf 308 Mio €. 

Die Umsetzung der neuen Strategie "Shaping Suez 2030" ist nach Angaben von Suez gut angelaufen. Ihr Ziel ist es, das Unternehmen innerhalb von zehn Jahren zum weltweit führenden Umweltdienstleister zu entwickeln. Dazu gehört auch ein Umbau der Aktivitäten. Der Konzern erwartet, dass eine erste Welle von Verkäufen von Unternehmensteilen im laufenden Jahr abgeschlossen werden kann. Ebenso geht Suez davon aus, dass "selektive Wachstumsstrategien" und Querschnittsprojekte zur Vereinfachung der Abläufe 2020 erste Wirkung zeigen werden.

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