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„Smart Waste“: Mit Wertstoffscanner zu höherer Qualität

Ein Wertstoffscanner kann die Sammelqualität verbessern.
Ein Wertstoffscanner kann die Sammelqualität
verbessern.
02.07.2019 − 

Digitale Technologien können dazu beitragen, die Sammelqualität getrennter Wertstoffsammlungen deutlich zu erhöhen. Der österreichische Entsorgungskonzern Saubermacher hat nach eigenen Angaben sehr positive Erfahrungen im so genannten "Smart Village"-Projekt gesammelt, die das Unternehmen zusammen mit dem Energieversorger Energie Steiermark in Feldkirchen bei Graz und Riegersburg durchgeführt hat.

Die Mülltrennmoral der Bürger sei mit Hilfe eines Wertstoffscanners deutlich gestiegen, während die Bürger von einem verbesserten Service dank intelligenter Mülltonnen profitierten. Saubermacher führt beide Technologien unter dem Begriff "smart waste".

Lob für fleißige Mülltrenner

Der Wertstoffscanner ist dabei im Laderaum des Müllfahrzeugs angebracht und scannt nach der Leerung des Behälters den Inhalt. Der Clou ist, dass der Bürger unmittelbar nach der Leerung ein Feedback über sein Trennverhalten auf sein Handy gepusht bekommt. Hat er seinen Müll besser getrennt, lobt ihn das System: In einem Werbevideo von Saubermacher bekommt ein Bürger nach der Leerung des Restmüllbehälters eine Mitteilung auf das Handy, dass in seiner Restmülltonne zehn Prozent weniger Wertstoffe enthalten waren – zusammen mit einem Smiley und dem Lob „Gut gemacht!“.

Darüber hinaus bekommen die Bürger Statistiken über das Trennverhalten in ihrer Straße. Diagramme zeigen den Bürgern noch am Leerungstag, wie hoch der Anteil an Leichtverpackungen, Altpapier, Bioabfällen und Metallen im Restmüll ihrer Straße war. Gegenüber EUWID betonte Saubermacher, dass über das Trennverhalten hinaus keine Daten gesammelt würden, die Rückschlüsse auf die Lebensweise oder das Konsumverhalten der einzelnen Haushalte zuließen.

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