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Schrott- und Metallrecycler Sims erwartet Ergebnissprung

Portrait von Alistair Field, dem CEO von Sims
Sims-CEO Alistair Field berichtete von hohen Margen im
ersten Geschäftsquartal für alle Hauptbereiche.
12.11.2021 − 

Der australisch-amerikanische Recyclingkonzern Sims Limited profitierte im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres weiterhin von hohen Margen für Stahlschrott- und Altmetallprodukte. Nur zum Teil gebremst wurde das Wachstum durch die volatilen Frachtpreise und aufkommenden Inflationsdruck bei den Geschäftskosten, so der Konzern.

In einem Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung, der vor der Jahreshauptversammlung am 10. November veröffentlicht wurde, prognostizierte Sims ein um außerordentliche Posten bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 310 Mio und 350 Mio australischen Dollar für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, die am 31. Dezember endet. Dies entspricht derzeit umgerechnet rund 200 Mio bis 225 Mio €.

Der prognostizierte Wert entspreche einem Anstieg um das Sechsfache gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, berichtete Sims-CEO Alistair Field auf der Hauptversammlung. Im Gesamtjahr 2020/21 hatte der Recyclingkonzern ein bereinigtes Ebit von knapp unter 390 Mio australischen Dollar erwirtschaftet und damit den höchsten Wert der letzten 13 Jahre erzielt.

Im laufenden Halbjahr leisteten bislang Aktivitäten in Nordamerika den größten Beitrag zur Konzernleistung, wie Sims berichtete. Die Schrott- und Metallrecyclingaktivitäten in Großbritannien erzielten den Angaben zufolge gute Margen. Die Einkaufs- und Verkaufstonnagen waren allerdings niedriger als im Vorjahreszeitraum. Grund seien eine Kombination von Schließungen von Schrottplätzen und Auswirkungen der Coronakrise, so Field.

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