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Scholz will Altautos und Aluminiumschrott in China recyceln


Scholz-Chef Rafael Suchan bei der Vertragsunterzeichnung.
10.06.2020 − 

Scholz will seine Aktivitäten auf den chinesischen Markt erweitern. Gestern hat der Stahlschrottrecycler eine Absichtserklärung mit der Shandong Weiqiao Pioneering Group unterzeichnet. Gemeinsam mit einem der weltweit größten Aluminiumhersteller will Scholz einen „Recycling-Industriepark“ in der Millionenstadt Binzhou in der ostchinesischen Provinz Shandong entwickeln und betreiben.

Dort soll in erster Linie der Bedarf von mehr als 200.000 Tonnen Aluminiumschrott für Hongqiao, eine Tochtergesellschaft von Weiqiao, gesichert werden, teilte Scholz weiter mit. Darüber hinaus will der Schrottrecycler mit dem neuen Partner auch sein Know-how für den Einstieg in den chinesischen Altfahrzeug- und Ersatzteilmarkt nutzen.

In der ersten Phase plant Scholz die Sammlung und Verarbeitung von bis zu 50.000 Altfahrzeugen pro Jahr. „Damit haben wir auch Zugang zum riesigen chinesischen Altfahrzeugmarkt“, hofft Unternehmenschef Rafael Suchan auf weitere Wachstumschancen für die Scholz-Gruppe.

Die nächsten Schritte der geplanten Partnerschaft müssen nun im Detail gemeinsam mit der Muttergesellschaft Chiho Environment ausgearbeitet werden, heißt es von Scholz weiter. Die beteiligten Unternehmen werden in den kommenden Monaten auf den Abschluss verschiedener Abkommen zu möglichen Kooperationen sowie den behördlichen Genehmigungen hinarbeiten, erklärte Chiho. Die Scholz-Muttergesellschaft betonte jedoch, dass die Absichtserklärung, abgesehen von bestimmten Klauseln, nicht rechtsverbindlich ist und nicht zum Abschluss einer formellen verbindlichen Vereinbarung führen muss.

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