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Scholz-Mutter Chiho mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr

Schrottplatz mit Kran
Chiho hat seine Umsatzerlöse in Europa nahezu
verdoppelt.
06.09.2021 − 

Das chinesische Unternehmen Chiho Environmental Group, zu dem auch der deutsche Stahlschrottrecycler Scholz gehört, hat in der ersten Jahreshälfte sowohl Umsatz als auch Ergebnisse deutlich gesteigert. Als Gründe nennt das Unternehmen die wirtschaftliche Erholung nach dem pandemiebedingten Einbruch und den weltweiten Trend zu mehr Nachhaltigkeit, der die Branche begünstige.

Die Umstrukturierungs- und Optimierungsprogramme des vergangenen Jahres hätten sich durch höhere Effizienz ausgezahlt. Im Zuge der Lockerungen von Pandemie-Beschränkungen sei der Betrieb in Europa, Nordamerika und Asien seit Anfang 2021 wieder auf ein nahezu normales Niveau zurückgekehrt, teilte der Recyclingkonzern mit.

91 Prozent Umsatzsteigerung

Chiho Environmental Group steigerte ungeprüften konsolidierten Zahlen zufolge den Umsatz um 91 Prozent auf rund 11,2 Mrd Hongkong-Dollar, was umgerechnet rund 1,3 Mrd € entspricht. Der Nettogewinn erreichte rund 226 Mio HKD (ca. 24,5 Mio €), während ein Jahr zuvor ein Verlust von 288 Mio HKD unterm Strich stand.

Die vermarktete Tonnage an Schrotten und Altmetallen erreichte den Angaben zufolge im zurückliegenden Halbjahr 2,3 Mio Tonnen, was einem Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach. „Alle Regionen zeigten Leistungssteigerungen, wobei die europäischen Aktivitäten weiterhin den Kern unseres Geschäfts bildeten“, teilte Chiho mit.

Umsatz in Europa verdoppelt

Laut dem Zwischenbericht erzielte das Unternehmen in Europa einen externen Umsatz von 9,5 Mrd HKD (ca. 1 Mrd €), rund das Doppelte des Vorjahreswerts von 4,7 Mrd HKD. Noch stärker verbessert hat sich das Segmentergebnis für die Region, das von 42 Mio auf 530 Mio HKD zunahm.

Dazu trugen neben den besseren Rahmenbedingungen auch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei. Die Tonnage war nach Aussage Chihos 22 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Auf Europa entfielen 90 Prozent der Gesamtmenge von 2,3 Mio Tonnen.

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