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Sammelquote für Altgeräte steigt in Österreich auf über 60 Prozent


Während man in Deutschland noch sucht, hat man in
Österreich bereits eine Lösung gefunden, mehr Großgeräte
in die offizielle Sammelstatistik einzubeziehen.
04.11.2020 − 

Die Sammelmenge an Elektro- und Elektronikaltgeräten ist in Österreich im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Laut aktuellen Zahlen der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) verzeichnet die offizielle Statistik ein Plus von über 14 Prozent auf 133.000 Tonnen. Je Einwohner wurden somit 2019 im Schnitt 14,8 Kilogramm E-Schrott erfasst.

Trotz der in den vergangenen Jahren auch in Österreich stark gewachsenen Menge an verkauften Neugeräten konnte durch das deutliche Plus in der Erfassung auch die Sammelquote gesteigert werden. Den Daten der EAK zufolge stieg die Quote gegenüber 2018 um mehr als vier Prozentpunkte auf 62 Prozent an. Damit wurde das seit letztem Jahr in der EU geltende Mindestsammelziel von 65 Prozent zwar noch verfehlt.

Mit dem erreichten Wert liege Österreich im europäischen Vergleich aber dennoch weiterhin im Spitzenfeld, betonte EAK-Geschäftsführerin Elisabeth Giehser anlässlich der Vorstellung der Jahreszahlen Mitte Oktober in Wien. Auch die jüngsten von Eurostat veröffentlichten Zahlen zeigen, dass bei der Sammlung von Altgeräten nur wenige EU-Staaten höhere Werte erreichen als Österreich.

Den vollständigen Artikel zu den aktuellen Zahlen über die Sammlung von Altgeräten und Batterien in Österreich lesen Sie in Ausgabe 45/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht die Ausgabe auch als E-Paper zur Verfügung:

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