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Rund 30 Mio Tonnen zusätzliche Verbrennungskapazität in Europa benötigt


(Symbolbild)
15.10.2018 − 

Europa braucht mehr Abfallverbrennungskapazitäten. Davon ist Ella Stengler, Geschäftsführerin des europäischen Müllverbrennerverbands Cewep, überzeugt. Auf einer Konferenz letzte Woche in Würzburg prognostizierte sie, dass bis zum Jahr 2035 rund 30 Mio Tonnen zusätzliche Kapazitäten in thermischen Abfallbehandlungsanlagen und Mitverbrennungsanlagen geschaffen werden müssen, um die mit dem EU-Abfallpaket implementierten neuen Zielsetzungen zur Behandlung von Siedlungsabfällen zu erfüllen.

Maßgeblich für diese Berechnungen ist der aktuell nach wie vor hohe Deponierungsanteil in einigen EU-Ländern. Um das EU-Ziel einer Deponierungsquote von unter zehn Prozent in allen EU-Mitgliedstaaten bis 2035 zu erreichen, müssen laut Stengler noch knapp 43 Mio Jahrestonnen Abfall von der Deponie weggelenkt werden. Nur durch ein verstärktes Recycling könne dies nicht erreicht werden. „Auch mit den strengen, ambitionierten Recyclingzielen werden die Waste-to-Energy-Anlagen in Europa gebraucht“, sagte Stengler in Würzburg.

Den kompletten Bericht zu den benötigten zusätzlichen Verbrennungskapazitäten in Europa lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 42/2018.

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