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Renewi zurück in der Gewinnzone


Renewi will in den nächsten fünf Jahren die eigene
Recyclingquote auf 75 Prozent steigern.
02.06.2021 − 

Die niederländisch-britische Entsorgungsgruppe Renewi hat ihr Geschäftsjahr 2020/21 mit deutlich besseren Zahlen abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr, das am 1. April begann, hat Renewi angehoben. Grund dafür ist das hohe Preisniveau für Rezyklate, das schon in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres zusammen mit Kostensenkungsmaßnahmen zu besseren Ergebnissen beitrug.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte Renewi einen Umsatz von 1,69 Mrd €. Dies entspricht dem Vorjahreswert, bereinigt um den Beitrag der auf Industriereinigung spezialisierten Tochtergesellschaft Reym. Sie wurde 2019 an Remondis verkauft. Das Betriebsergebnis der fortgeführten Aktivitäten Renewis drehte im gleichen Zeitraum von einem Verlust von 28 Mio € auf einen Gewinn in Höhe von 43 Mio €. Als Ergebnis nach Steuern meldet der Entsorger einen Gewinn von elf Mio €. Ein Jahr zuvor führten außerordentliche Belastungen noch zu einem Minus von 77 Mio €.

Renewi bekräftigte bei der Bekanntgabe der Ergebnisse das Ziel, die Recyclingaktivitäten und die Produktion von Sekundärrohstoffen weiter auszubauen. Im Zuge der „Mission75“ will das Unternehmen seine Recyclingquote von aktuell 65,8 Prozent innerhalb von fünf Jahren auf 75 Prozent anheben. Dies entspricht nach Aussage von Renewi zusätzlichen 1,3 Mio Tonnen pro Jahr.

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