|  
International» weitere Meldungen

Remondis-Tochter Remex recycelt MVA-Asche in Singapur

Offizielle Eröffnung der REMEX-Recyclinganlage in Singapur (v.l.n.r.): Singapurs Umweltminister Masagos Zulkifli, Norbert Rethmann und Venkat Patnaik, Geschäftsführer Remex Minerals Singapore Pte. Ltd.
Bild: Remondis
08.12.2015 − 

Die Remondis-Tochter Remex hat in Singapur eine Anlage zur Rückgewinnung von eisen- und nichteisenhaltigen Metallen aus Hausmüllverbrennungsaschen realisiert. Die Anlage soll die jährlich rund 600.000 Tonnen Asche aus den vier Singapurer Müllverbrennungsanlagen verarbeiten. Früheren Angaben zufolge beliefen sich die Investitionskosten auf rund 15 Mio Singapur-Dollar (ca. 9,8 Mio €).

Die neue Anlage verfügt laut Remondis über eine ähnliche Technik wie bereits realisierten Remex-Anlagen in Deutschland und den Niederlanden. Ziel sei es, rund 90 Prozent der in den Aschen enthaltenen Eisenmetalle und über drei Viertel der Nichteisenmetalle wie Aluminium und Kupfer zu recyceln.

Aber auch der verbleibende Mineralikanteil soll in Singapur nicht länger ungenutzt bleiben. Laut Remondis will die nationale Umweltbehörde NEA diesen weitaus größten Massenstrom künftig ebenfalls aufbereiten lassen und beispielsweise in Bauprodukten oder als Gesteinskörnung im Straßen- und Tiefbau verwenden.

EUWID Recycling und Entsorgung erscheint jeden Mittwoch als Printausgabe. Premium-Abonnenten können die aktuelle Ausgabe bereits ab Dienstag 14.00 Uhr als E-Paper lesen.

Unsere Marktberichte stehen unseren Premium-Abonnenten frühzeitig online zur Verfügung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − EU-Kommission verklagt Griechenland wegen Deponie

ecoprog: Weltmarkt für Biomassekraftwerke wächst  − vor