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Remondis steigt ins Geschäft mit Big Data ein


Remondis will Anteile am Start-Up-Unternehmen
Westphalia Datalab übernehmen.
06.07.2020 − 

Der Entsorger Remondis steigt in den Bereich Big Data ein. Das Tochterunternehmen Remondis Assets & Services will einen Anteil an dem deutschen Start-Up-Unternehmen Westphalia Datalab (WDL) erwerben. Weitere Gesellschafter der WDL sind die Fiege Logistik Stiftung sowie die beiden Gründer Reiner Kurzhals und Cornelius Brosche.

Die EU-Kommission hat die beabsichtigte gemeinsame Kontrolle über das Unternehmen heute freigegeben. Die geplante Übernahme gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken, da WDL nur geringfügige tatsächliche oder geplante Aktivitäten im Gebiet des Europäischen Wirtschaftsraums habe, hieß es aus Brüssel.

WDL berät Unternehmen auf dem Gebiet der Datenanalyse durch Machine-Learning und Verfahren der künstlichen Intelligenz, wie die FH Münster, für die Kurzhals im Fachbereich Wirtschaft tätig ist, erklärt. Das Start-Up wertet riesige Mengen an Daten aus, um daraus Optimierungsprozesse ableiten zu können, die beispielsweise das Marketing, Wartungsarbeiten oder das Personal betreffen.

Gleichzeitig gibt das Datalab konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsatzsteigerung und Kostenreduktion. Gegründet wurde das Start-Up im Jahr 2017. Remondis zählt laut WDL schon länger zum Kundenkreis.

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