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Remondis, Schwarz und Paprec bieten für Cespa

Übernahme Symbolbild
Ferrovial will sich von der Umweltsparte trennen.
22.04.2021 − 

Der Baukonzern Ferrovial hat drei vorläufige Angebote für seine Umwelt- und Entsorgungsaktivitäten in Spanien und Portugal erhalten. Die Interessenten seien Remondis und die Schwarz-Gruppe aus Deutschland mit ihrer Tochter Prezero und der französische Entsorger Paprec.

Das hat in der vergangenen Woche die spanische Wirtschaftszeitung "El Economista" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Die Beteiligungsgesellschaft EQT, die zuvor ebenfalls Interesse an den Aktivitäten gezeigt hatte, habe sich aus dem Prozess zurückgezogen.

Der Preis für die Ferrovial-Tochtergesellschaft Cespa und die sonstigen Konzernaktivitäten im Bereich Abfallwirtschaft und Straßenreinigung auf der iberischen Halbinsel wird dem Zeitungsbericht zufolge auf etwa 900 Mio € geschätzt. Der Konzern strebe an, vor dem Sommer zu einer Einigung mit einem Käufer zu gelangen und die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte abzuschließen, so El Economista.

Auch Urbaser steht zum Verkauf

Auch die spanische Entsorgungsgruppe Urbaser steht nach Angaben der Zeitung zum Verkauf. Sie war Ende 2016 für rund 1,4 Mrd € vom Bau- und Dienstleistungskonzern ACS an Firion Investments veräußert worden, einen Ableger des chinesischen Unternehmens China Tianying (CNTY).

Nach Informationen von El Economista waren im Februar noch die Beteiligungsgesellschaften Platinum, Stonepeak und Elliot im Rennen für den Entsorger. Urbaser sei in ihren Angeboten mit mehr als 2,4 Mrd € bewertet worden.

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