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Primobius und Stelco wollen Recyclingtechnologie für Lithium-Akkus gemeinsam vermarkten


Primobius und Stelco wollen das Recycling von Lithium-Akkus
aus der Elektromobilität in Nordamerika gemeinsam voranbringen.
06.01.2022 − 

Das auf Recyclingtechnologien für Batterien spezialisierte Joint-Venture Primobius, welches zu gleichen Teilen im Besitz des deutschen Anlagenbauers SMS und des australischen Bergbauunternehmens Neometals ist, hat eine Vereinbarung mit dem Stahlproduzenten Stelco abgeschlossen. Primobius möchte gemeinsam mit dem kanadischen Partner seine Recyclingtechnologie für Lithium-Akkus in Nordamerika vermarkten, berichtete Neometals an Silvester.

Stelco plant, große Mengen an Altautos anzuschaffen, um daraus Stahlschrott zu gewinnen und Lithium-Ionen-Batterien (LIB) in einer Shredderanlage mit einer Kapazität von 50 Tonnen pro Tag in seinem Werk am Eriesee zu recyceln. Über 18.000 Tonnen Material soll dort jährlich aufbereitet werden können, kündigen Neometals und Stelco an.

Primobius soll im Gegenzug eine Exklusivlizenz für eine Stelco-Batterierecycling-Zweckgesellschaft erhalten. Dadurch hat das Unternehmen die Option, zwischen 25 und 50 Prozent des Eigenkapitals zu erwerben, indem es seinen Anteil an den getätigten Bewertungs- und Entwicklungskosten beisteuert. Nimmt Primobius diese Möglichkeit nicht wahr, hat Stelco das Exklusivrecht die Recyclingtechnologie in Nordamerika für das Recycling von LIB aus Elektro-Altfahrzeugen zu nutzen, und Primobius hat Anspruch auf eine Lizenzgebühr aus den Bruttoeinnahmen, so Neometals.

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