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Niederlande setzen Abfallimporte vorübergehend aus


Die Niederlande greifen zu drastischen Maßnahmen,
um das Entsorgungsproblem in Amsterdam zu lösen.
08.08.2019 − 

Die Niederlande werden bis auf Weiteres keine neuen Einfuhren von Siedlungsabfällen zur Verbrennung gestatten. Nur Lieferungen, die bereits genehmigt sind, können noch durchgeführt werden. Dies gab Umweltstaatssekretärin Stientje van Veldhoven bekannt. Die Regierung will so nach ihren Worten zur Lösung des Entsorgungsproblems in Amsterdam beitragen. Seit Juli sind vier der sechs Linien der dortigen Müllverbrennungsanlage aus Sicherheitsgründen stillgelegt, was zu Entsorgungsengpässen in den gesamten Niederlanden führt.

Van Veldhoven kündigte außerdem an zu untersuchen, was erforderlich sei, um die Abfallwirtschaft zukunftssicherer zu machen und solche Situationen künftig zu vermeiden. Die Entsorgungspolitik liege zwar in der Verantwortung der Kommunen, „aber die Probleme mit AEB zeigen, dass auch eine lokale Krise landesweit zu Problemen führen kann“.

Einen ausführlichen Bericht zum niederländischen Importstopp sowie den Reaktionen der deutschen Entsorgerverbände BDE und bvse lesen Sie in Ausgabe 33/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Das E-Paper der aktuellen Ausgabe steht hier zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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