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Niederlande schließt Plastikpakt für besseres Recycling

Weniger Kunststoffe, mehr Recycling: 75 Unternehmen und Organisationen haben heute in den Niederlanden den Plastikpakt unterzeichnet.
Weniger Kunststoffe, mehr Recycling: 75 Unternehmen
und Organisationen haben heute in den Niederlanden
den Plastikpakt unterzeichnet.
21.02.2019 − 

Weniger Kunststoffe und mehr Kunststoff-Recycling sind die Ziele des neuen Plastikpakts in den Niederlanden. Die Vereinbarung wurde heute von 75 Unternehmen und Umweltorganisationen mit dem Umweltministerium unterzeichnet.

Wie Umweltstaatssekretärin Stientje van Veldhoven erklärte, sollen dadurch bis 2025 zum einen 20 Prozent weniger Kunststoff verwendet werden, zum anderen sollen mehr Kunststoffabfälle recycelt werden und neue Kunststoffprodukte zu 100 Prozent recycelbar sein. Letztlich soll der Pakt dazu beitragen, dass weniger Plastik in die Umwelt gelangt.

"Die gesamte Kette geht das Problem gemeinsam an"

Beteiligt sind zahlreiche Lebensmittelkonzerne, Händler, Verpackungshersteller, zahlreiche Kunststoffrecycler  und Umweltorganisationen. „Kunststoff ist ein nützliches und vielseitiges Material, aber es gehört nicht in unsere Umwelt. Mit dem Kunststoffpakt werden wir mit weniger Kunststoff mehr erreichen“, sagt van Veldhoven.

In den Niederlanden gehe nun die gesamte Kette das Problem gemeinsam an. Der Pakt sei eine gute Ergänzung zu gesetzlichen Regelungen, hieß es. Die Teilnehmer des Kunststoffpakts verpflichten sich zu vier Zielen für das Jahr 2025: Erstens, Kunststoffprodukte und Verpackungen bestehen zu 100 Prozent aus recycelbarem Kunststoff. Zweitens, im Jahr 2025 werden 20 Prozent weniger Kunststoff verwendet als im Jahr 2017. Drittens, mindestens 70 Prozent aller Einweg-Kunststoffprodukte und Verpackungen, die in den Niederlanden in den Abfall gelangen, werden ohne Qualitätsverlust recycelt und - viertens - alle auf dem Markt befindlichen Einwegartikel aus Kunststoff müssen zu mindestens 35 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen.

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