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Lafarge-Holcim baut EBS-Einsatz aus


Im Zementwerk Port-la-Nouvelle sollen künftig
mehr Ersatzbrennstoffe zum Einsatz kommen.
11.10.2019 − 

Der Baustoffkonzern Lafarge-Holcim hat am Donnerstag in Frankreich eine neue Verwertungslinie für Ersatzbrennstoffe offiziell eingeweiht. Mit der Anlage im Zementwerk Port-la-Nouvelle in der Nähe von Narbonne will das Unternehmen jährlich 35.000 Tonnen zerkleinerter Abfälle als Brennstoff einsetzen und Unternehmen in der Region eine Verwertungslösung bieten. Die ungefährlichen Abfälle sind den Angaben zufolge nicht recycelbar und stammen aus Haushalten, Industrie und Gewerbe.

Lafarge-Holcim will in dem Werk langfristig vollständig auf fossile Energieträger verzichten. Im vergangenen Jahr lag der Substitutionsgrad nach Angaben des Konzerns über 60 Prozent, die neue Anlage soll ihn auf mehr als 90 Prozent steigern.

Insgesamt will das Unternehmen in den nächsten Jahren in Europa 160 Mio CHF (ca. 146 Mio €) in verbesserte Anlagen und Technologien investieren, um verstärkt CO2-emissionsarme Brennstoffe und recycelte Materialien in seinen Prozessen und Produkten zu nutzen. Lafarge-Holcim plant laut einer Mitteilung von September mehr als 80 Projekte in 19 europäischen Ländern in den kommenden drei Jahren.

Einen ausführlichen Bericht zu den Plänen und Zielen von Lafarge-Holcim für den Einsatz alternativer Brennstoffe und Rohstoffe lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 42/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

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