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HZI baut in Istanbul MVA mit einer Mio Tonnen Jahreskapazität

Von links: Franz-Josef Mengede, (HZI-CEO), Kadir Topbaş (Bürgermeister von Istanbul), Adnan Çebi (Makyol-CEO)
Bildquelle: HZI
18.09.2017 − 

Es ist die erste Müllverbrennungsanlage der Türkei und zugleich eine der größten Europas. Wie Hitachi Zosen Inova (HZI) mitteilt, erhielt der Schweizer Anlagenbauer letzte Woche den Auftrag zur Errichtung einer 70 MW-Müllverbrennungsanlage in Istanbul. Ab 2021 sollen in der Anlage jährlich rund eine Million Tonnen Abfall verfeuert werden, was in etwa 15 Prozent des jährlichen Abfallaufkommens der Metropole am Bosporus entspricht.

Der von der Istanbul Metropolitan Municipality (IMM) erteilte Auftrag erging an ein Konsortium bestehend aus HZI und dem türkischen Bauunternehmen Makyol. Neben dem Design und dem schlüsselfertigen Bau umfasst der Vertrag auch Betrieb und Wartung der Anlage für mindestens ein Jahr. Angaben zum Auftragswert wurden nicht gemacht.

Mit der Vergabe an HZI sieht der Schweizer Anlagenbauer den Weg bereitet für weitere Energy-from-Waste-Projekte in der Türkei. Die Region besitze in diesem Bereich noch enormes Potenzial, erklärte HZI-Chef Franz-Josef Mengede.

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