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Halosep-Anlage für Recycling von Flugasche aus der Abfallverbrennung eingeweiht


Die sogenannte Halosep-Anlage besitzt eine
Behandlungskapazität von 13.000 Tonnen pro Jahr.
24.11.2020 − 

Der schwedische Recycler Stena Metall und der dänische Entsorger Vestforbraending haben vergangene Woche eine Demonstrationsanlage zur Behandlung von Flugasche und Abwasser aus der Rauchgasreinigung von Müllverbrennungsanlagen offiziell eingeweiht. Die neue Anlage bei Kopenhagen gewinnt Schwermetalle und Salze aus ihnen zurück. Der danach verbleibende Aschenrückstand ist nach Aussage der Projektpartner im Gegensatz zum Ausgangsmaterial nicht mehr als gefährlicher Abfall einzustufen und kann auf Deponien für nicht gefährliche Abfälle abgelagert werden.

Die neue Anlage ist nach Angaben eines Sprechers von Stena Metall auf eine Behandlungskapazität von 13.000 Tonnen ausgelegt. Dies entspreche der jährlich anfallenden Flugaschemenge in der MVA von Vestforbraending, die pro Jahr rund 550.000 Tonnen Abfälle verwertet.

Das auf den Namen Halosep getaufte Behandlungsverfahren wurde von den beiden Unternehmen gemeinsam entwickelt. Das EU-Förderprogramm LIFE unterstützte das Projekt mit 2,3 Mio €. Sein gesamtes Budget lag nach Angaben der EU-Kommission bei rund 5,5 Mio €. Ein Großteil der grundlegenden Installationskosten für die neue Anlage sei in diesem Betrag enthalten, so die Auskunft von Stena Metall. Eigentümer der Anlage ist Vestforbraending, während die Rechte für das Verfahren ausschließlich bei dem schwedischen Recyclingkonzern liegen, der für seine Vermarktung die Tochtergesellschaft Halosep AB gegründet hat

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