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Frankreich verbietet Kunststoff-Einwegprodukte


Frankreich will Plastikgeschirr ab 2020 verbannen.
04.10.2018 − 

In Frankreich wird die Vermarktung von Trinkhalmen, Steakspießen, Besteck, Einweg-Becherdeckeln, Menüschalen, Eisbechern, Salatschüsseln, Schachteln und Rührstäbchen aus konventionellen Kunststoffen ab Anfang 2020 nicht mehr zulässig sein. Eine entsprechende Änderung der Umweltgesetzgebung hat die französische Nationalversammlung als Teil des Egalim-Gesetzes über Landwirtschaft und Ernährung am Dienstag endgültig verabschiedet.

Im französischen Umweltrecht bereits vorgesehen ist ein Verbot von Einwegbechern, -gläsern und -tellern aus konventionellem Kunststoff. Ab dem 1. Januar 2020 müssen diese Produkte aus biologisch abbaubaren und heimkompostierbaren Kunststoffen bestehen, die außerdem einen Mindestanteil an biobasiertem Material enthalten.

Das am Dienstag verabschiedete Gesetz verbietet außerdem die Nutzung von Kunststoffbehältern für das Kochen, Erwärmen und Servieren von Lebensmitteln in Schul- und Universitätsmensen sowie Kindergärten und Tagesstätten. Dies soll die mögliche Exposition von Kindern und Jugendlichen gegenüber Chemikalien, die aus den Behältern migrieren, verringern. Größere Kommunen müssen diese Regelung spätestens ab dem 1. Januar 2025 umsetzen, kleinere mit weniger als 2.000 Einwohnern drei Jahre später.

Den kompletten Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 41/2018. Der Artikel steht zudem bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

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