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FEAD für Beibehaltung ambitionierter Ziele im Kreislaufwirtschaftspaket

15.12.2017 − 

Im Vorfeld der nächsten Trilog-Verhandlungen über die künftige Abfallgesetzgebung der EU ruft die Europäische Föderation der Entsorgungswirtschaft (FEAD) die EU-Gesetzgeber dazu auf, „die ambitionierten rechtlich verbindlichen Zielsetzungen zu erhalten, die ein zentrales Element des überarbeiteten Kreislaufpakets sind“. Das Paket müsse Anreize für die gesamte Lieferkette enthalten, so FEAD.

„Das vor kurzem von China angekündigte Importverbot für bestimmte Abfälle ab März 2018 ist ein Weckruf für die Europäische Union. Wir brauchen dringend nicht nur mehr Behandlungskapazität, wir brauchen auch zusätzliche örtliche Nachfrage durch konkrete auf die Nachfrageseite bezogene Maßnahmen, um den Einsatz von Recyclingmaterial zu fördern. Andernfalls besteht die Gefahr, dass effizient sortierte Abfälle anschließend beseitigt werden“, warnt der Dachverband.

Vertreter des EU-Parlaments, des Rats und der EU-Kommission treten am Sonntag erneut zusammen, um einen gemeinsamen Kompromiss zu den Änderungsvorschlägen für das Abfallrecht auszuarbeiten.

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