|  
International» weitere Meldungen

EUPC fordert Verschiebung der Einwegplastikrichtlinie


EuPC: Zeit über eine Anpassung der
europäischen Kunststoffstrategie nachzudenken.
15.04.2020 − 

Angesichts der Coronakrise fordert EuPC, der europäische Dachverband der Kunststoffverarbeiter, den Anwendungsbeginn der EU-Einwegplastikrichtlinie um mindestens ein Jahr zu verschieben und die geplanten Produktverbote aufzuheben. „Einwegkunststoffe lassen sich nicht leicht ersetzen und bieten einzigartige Vorteile, wenn es darum geht, Hygiene, Sicherheit und Schutz vor Verunreinigungen sicherzustellen, um Verbraucher zu schützen“, argumentierte der Verband vergangene Woche.

In einem offenen Brief an die EU-Kommission wirft EuPC der EU-Behörde vor, die hygienischen Konsequenzen eines Verbots oder einer Verminderung von Einwegprodukten aus Kunststoffen nicht berücksichtigt zu haben, als die Richtlinie „innerhalb extrem kurzer Zeit“ entworfen und verabschiedet worden sei. Es sei nur der Aspekt des Littering betrachtet worden.

„Heute und morgen sind wir in einer vollständig anderen Welt, in der Hygiene und die Gesundheit der Verbraucher die erste Priorität für uns alle sein werden“, argumentiert EuPC. Es sei deshalb an der Zeit, über eine Anpassung der Strategien für Europa und die Welt insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Kunststoffen nachzudenken.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 16/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Coronavirus: Quarantänehaushalte in der Schweiz sollen wieder Müll trennen

Recylex-Chef Rudow fordert wirksamere Unterstützung für Unternehmen  − vor