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Einwendung gegen Auftragsvergabe für MVA Danzig

Der Bau der MVA in Danzig verzögert sich.
Der Bau der MVA in Danzig verzögert sich.
01.08.2017 − 

Die Auftragsvergabe für Bau und Betrieb der Müllverbrennungsanlage in Danzig verzögert sich. Der unterlegene Bieter – ein Konsortium bestehend aus dem italienischen Baukonzern Astaldi und dem französischen Müllverbrenner Tiru – hat Einwendungen geltend gemacht. Das teilte der kommunale Abfallwirtschaftsbetrieb ZUT auf Nachfrage von EUWID mit.

Die erste Sitzung vor der Krajowa Izba Odwoławcza (KIO) – einer Art nationale Vergabekammer – soll am 3. August stattfinden. Der ZUT rechnet nach eigenen Angaben damit, dass alle Fragen bis Ende des Jahres geklärt sind und der Entsorgungsvertrag dann unterzeichnet werden kann.

Der kommunale Auftraggeber hatte den Vertrag über Bau und Betrieb der Anlage vor rund zwei Wochen an die Projektgesellschaft Itpok Gdansk vergeben. Die Gesellschaft gehört zu 85 Prozent dem deutschen Müllverbrenner EEW und zu 15 Prozent der Investmentgesellschaft LHI. Die Anlage soll jährlich rund 160.000 Tonnen Abfall verbrennen können.

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