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E-Schrottmenge in der Schweiz rückläufig


Bildröhrengeräte sind auch in der Schweiz immer
seltener im Altgerätestrom zu finden.
29.06.2018 − 

In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr mit insgesamt knapp 123.000 Tonnen rund sieben Prozent weniger Altgeräte verarbeitet als noch 2016. Besonders stark war der Mengenrückgang bei den Großgeräten und im Elektronikbereich. Steigende Mengen vermelden die Rücknahmesysteme Swico und Sens hingegen bei Kühlgeräten und Photovoltaikmodulen.

Die von den Rücknahmesystemen belieferten Recycler behandelten im letzten Jahr 28.100 Tonnen Elektrogroßgeräte. Das waren 4.400 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Dieser Rückgang könne aber zumindest teilweise auf eine Änderung bei der Erfassungsmethodik zurückgeführt werden, heißt es im Jahresbericht der Rücknahmesysteme. So werden die Haushaltsgroßgeräte seit letztem Jahr nicht mehr stückweise mit Standardgewicht erfasst, sondern direkt verwogen.

Im Elektronikbereich gingen in der Schweiz im vergangenen Jahr 46.000 Tonnen Altgeräte in die Verwertung. Den Rückgang um sechs Prozent begründen die Rücknahmesysteme unter anderem mit der weiter sinkenden Zahl an Röhrenbildschirmen.

Bei den Kühlgeräten ist die von E-Schrottrecyclern verarbeitete Menge 2017 hingegen um ein Prozent auf 19.400 Tonnen gestiegen. Bei alten Photovoltaikmodulen hat sich die Menge sogar verdreifacht. Mit insgesamt 300 Tonnen spielen die Altmodule aber auch in der Schweiz weiterhin nur eine sehr geringe Rolle bei der Verwertung von Altgeräten.

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