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Recylex bittet um weitere Fristverlängerung


Bleibarren (Symbolbild)
27.05.2019 − 

Der deutsche Konzernteil von Recylex ist erneut mit zusätzlichem Finanzierungsbedarf konfrontiert. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben seine Gläubiger um einen weiteren Verzicht auf ihr vorzeitiges Kündigungsrecht bis zum 30. Juni gebeten. Bis zum gleichen Termin sollen auch die ursprünglich zum 31. Dezember 2018 und 31. März 2018 fälligen Teilzahlungen weiter gestundet werden, teilte das Unternehmen Ende vergangener Woche mit.

Bei der Aktualisierung der Prognosen für das Gesamtjahr wurde Recylex zufolge weiterer zusätzlicher Finanzierungsbedarf festgestellt. Die Annahmen, auf denen der Betrag basiere, würden derzeit überprüft. Angaben über seine Höhe machte Recylex nicht. Die Summe von 27 Mio €, die die Grundlage für die laufenden Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern des deutschen Konzernteils bildeten, sei „nicht mehr angemessen“, teilte das Unternehmen mit.

Recylex zufolge tragen mehrere Faktoren zu dem zusätzlichen Finanzierungsbedarf bei, darunter rückläufige Zink- und Bleipreise, eine deutliche Verschlechterung der Handelsbedingungen insbesondere im Zinksegment und der Betrieb der Bleihütte der Tochtergesellschaft Weser-Metall. Die Auslastung konnte nach Aussage Recylex’ nicht im erwarteten Maß gesteigert werden, die Beschickungsrate bleibe unzureichend im Verhältnis zu den ursprünglichen Prognosen.

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