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Derichebourg meldet „bestes Ergebnis der Konzerngeschichte“ für Geschäftsjahr 2020/21


Derichebourg verarbeitete im letzten Geschäftsjahr
rund vier Mio Tonnen Stahlschrott.
16.12.2021 − 

Die Recycling- und Umweltsparte des französischen Konzerns Derichebourg konnte im Geschäftsjahr 2020/21 Umsatz und Ergebnisse stark steigern. Der Geschäftsbereich profitierte von sehr vorteilhaften Rahmenbedingungen dank der weltweiten konjunkturellen Erholung und von der erfolgreichen Integration des spanischen Schrott- und Metallrecyclers Lyrsa, wie der Konzern vergangene Woche anlässlich der Veröffentlichung der Jahreszahlen mitteilte.

Die vorteilhaften Marktbedingungen hielten nach Angaben Derichebourgs auch nach Beginn des neuen Geschäftsjahres an. Die Mengen seien im Oktober und November zwar leicht rückläufig gewesen, aber die Preise auf hohem Niveau geblieben, wenngleich sie im NE-Metallbereich im November etwas nachgaben. Bezogen auf die Ergebnisse habe der Konzern nach den zwei Monaten Vorsprung gegenüber dem Vorjahr, berichtete Derichebourg.

Auf kurze Sicht bestehen jedoch nach Aussage Derichebourgs einige Risiken, die aber nicht alle eintreffen könnten, da sie untereinander im Widerspruch stünden. Dadurch sei die Gesamtsituation mehr mit Risiken behaftet als vor einigen Monaten. Der Konzern verweist auf das Wiederaufflammen der Corona-Pandemie und die möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die hohen Energiepreise und den anhaltenden Halbleitermangel, die zu Produktionskürzungen bei den Kunden führen könnten.

Umsatz im Bereich Stahlschrott auf 1,4 Mrd € nahezu verdoppelt

Im zurückliegenden Geschäftsjahr, das am 30. September endete, erzielte die Recycling- und Umweltsparte dank gestiegener Mengen und vor allem höherer Preise starkes Wachstum. Im Bereich Stahlschrott verdoppelte sich der Umsatz nahezu und erreichte 1,4 Mrd €, während die Mengen um 26 Prozent auf fast vier Mio Tonnen zugenommen hatten. Im Segment NE-Metalle erhöhten sich die Mengen um 13 Prozent auf rund 627.000 Tonnen und der Umsatz um 62 Prozent auf 1,2 Mrd €. Der Teilbereich Umweltdienstleistungen steigerte den Umsatz um zwölf Prozent auf 282 Mio €.

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