|  
International» weitere Meldungen

China meldet geplante Verbote für Abfallimporte an WTO

19.07.2017 − 

Nach Monaten der Gerüchte und Spekulationen, dass China ein Importverbot für Altkunststoffe, gemischtes Altpapier und weitere Abfallkategorien plant, kam am Dienstag die offizielle Bestätigung, dass die Volksrepublik die Einfuhr von 24 Abfallarten zum Jahresende 2017 verbieten will. In einer Notifizierung an die Welthandelsorganisation WTO kündigt die chinesische Regierung Einfuhrverbote für „vier Klassen und 24 Arten fester Abfälle“ an. Dazu gehören Kunststoffabfälle aus Haushalten, unsortiertes Altpapier, verschiedene Alttextilarten sowie bestimmte Vanadiumschlacken und andere Metallschlacken und -rückstände.

Der Notifizierung zufolge richtet sich das geplante Verbot im Bereich Haushalts-Altkunststoffe gegen Abfälle aus Ethylen, Styrol, Vinylchlorid, Propylen und andere Kunststoffe. Ebenfalls betroffen sind unsortiertes Altpapier sowie verschiedene Arten von Textil- und Garnabfällen.

Die chinesische Regierung begründet die Maßnahme damit, dass sie bei dem eingeführten Material starke Verunreinigungen durch Verschmutzung und sogar durch gefährliche Abfälle festgestellt habe. Die Importverbote würden eingeführt, um Umwelt und menschliche Gesundheit zu schützen, so die Meldung an die WTO.

EUWID Recycling und Entsorgung erscheint jeden Mittwoch als Printausgabe. Premium-Abonnenten können die aktuelle Ausgabe bereits ab Dienstag 14.00 Uhr als E-Paper lesen.

Unsere Marktberichte stehen unseren Premium-Abonnenten frühzeitig online zur Verfügung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Österreich verbietet kostenlose Kunststofftüten

PET-Recycler beklagen sinkende Inputqualität  − vor